Der E5 - RAP

Text: Andreas Krüger
Musik: Andreas Krüger (mit Anleihen bei Mike Krüger)

 

G                    C                                                                      a

Ich frag mich lang schon, warum ich auf dem E 5 bin, denn eigentlich hab´ ich damit gar nichts im Sinn.

          F                                                           G

Doch neulich da hab ich das eingeseh´n: Ich muss ungeheuer auf Blasen steh´n.

 

Ref.                                                               C                            a

                                                         Das ist der E 5 Rap und jeder E 5 Crack

                                                              F                                              G

                                         Schmeißt seine Bergschuhe weg und tanzt den E 5 Rap.

 

 

Wenn die Blumen so in der Sonne blinken und lahme Führer über ein Schneefeld hinken

Und wenn wir dann alle auf „Gipfelsturm“ schalten, dann kann ich gar nicht mehr an mich halten.

 

Ref.

 

Am Bahnhof Oberstdorf hat alles angefangen; in den Augen bei vielen Hoffen und Bangen:

„Von Oberstdorf bis nach Meran zu geh´n, werden wir das wohl alle übersteh´n?“

 

In die Spielmannsau war´s ja noch ganz angenehem. Von der Strecke hatten wir ja noch nichts geseh´n.

Bei tropischer Hitze zur Kapelle hinauf, der merkte so mancher Mann seinen Bierbauch.

 

Die Hitze hat allen echt zugesetzt – trotzdem sind wir da rauf gehetzt.

Denn beim Wasserfall gab´s wass Irres zu seh´n: Schöne nackte Männer in Bergeshöh´n.

 

Ref.

 

Der zweite Tag begann bei Nebel und Regen – dafür war der Simm Wasserfall echt verwegen.

Mancher schlief im Bulli ins Madautal ein – nur um beim Aufstieg zur „Memminger“ wieder fit zu sein

 

Wanderführer Albert auf das Tempo drückt. Dem Bergführer Ecki auf die Pelle rückt.

Gleichzeitig kommen beide Gruppen oben an. Da stöhnt so mancher: „Oh Mann, oh Mann!“

 

Gerhard vom Fernseh´n freundet sich mit den Murmels an, harte Frauen gehen schwimmen im See wie´n Mann

Der Sonnenuntergang hätte besser sein können, aber dafür konnten vielen nachts endlich pennen.

 

Ref.

 

Der Härtetag war Tag Nr. drei. Alles begann im Nebelbrei.

Von der Seescharte bis hinab ins Zamser Loch, manch einer auf seinen Knien kroch.

 

Dann mit der Seilbahn den Venetberg hoch, da gab´s dann 2 Touren zur Wahl: „Was wollt ihr noch?“

Die Betten bei Anni haben alle entzückt . aber vorher wurden 4 Pfannen Kasspatzen verdrückt!

 

Ref.

 

Von der Larcheralm ging´s „gemütlich“ nach Wenns. Oberschenkel und Knie schmerzten manchem bis an die Grenz.

Im Bus sich vor den Kindern keine Blöße zu geben, war gar nicht so leicht, wir stanken ja eben.

 

Grandios war der Aufstieg zur Braunschweiger Hütte mit Blick auf den Pitztaler Gletscher in der Mitte

Bei herrlichem Sonnenschein gingen wir nach oben – abends sahen wir vom Fenster aus Gewitter toben.

 

Ref.

 

Tag 5 hat endlich Regen gebracht – sagt ehrlich: „Hat euch das was ausgemacht?“

Im Schneefeld zu rutschen hat doch für entschädigt – auf Schuh´n oder Hintern hat das jeder erledigt.

 

Über blühende Wiesen ging´s nachmittags nach Vent, wo man dann im 4 Sterne Hotel pennt.

Einen Crash-Kurs in Benimm ham wir bekommen, nur deshalb haben wir uns wenigstens an dem Tag benommen.

 

Ref.

 

Willst du mal an deine Grenzen geh´n – musst du zum Similaun mit Albert und Ecki gehen.

Im Laufschritt herauf und wieder hinab – da gilt einfach nicht: „Ich mache schlapp!“

 

Am Ende bleibt noch eine Frage offen.

Von Albert und Ecki wir uns die Antwort erhoffen:

„Sagt, warum konnten wir´s nicht auch mal langsamer treiben?“

„Nun sagt´s!“

(an dieser Stelle die Antwort abwarten und da sie nicht kommt, ruft die ganze Gruppe das mittlerweile geflügelte Wort)

„Die Gruppe muss halt oa weng zusammenbleiben!“

 

„Zu Fuß über die Alpen“; wer hätte das gedacht?

Dass er das tatsächlich in 6 Tagen schafft.

Wir haben´s gepackt, trotz Hoffen und Bangen

Deshalb schreit so laut wie Dirk: „Wir sind zu Fuß über die Alpen gegangen!“

 

Andreas Krüger

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